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Thomas

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HBB
Hochbettbibliothek

ART:   Entwurf
TYP:   Möbel
ORT:   Wohnen/Schlafen
FÜR:   Privat

 

Ein multifunktionales Möbel als raumbildende Skulptur. Schlafen, ruhen, entspannen, lesen und lernen am selben Ort.

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NMP
Naschmarktprojekt
claud öffentlicher Raum Naschmarktprojekt
claud öffentlicher Raum Naschmarktprojekt
claud öffentlicher Raum Naschmarktprojekt
claud öffentlicher Raum Naschmarktprojekt

ART:   Entwurf
TYP:   öffentlicher Raum
ORT:   Wien
FÜR:   Aufnahmeprüfung an der Akademie der bildenden Künste Wien

Schon beim ersten Besuch am Naschmarkt drängt sich der Charakter eines pulsierenden farbenfrohen Bazars auf. Als Besucher fühlt man sich in eine andere Sphäre, auf einen anderen Kontinent versetzt. Dieses Gefühl verstärkte sich mit jedem weiteren Besuch. Eine erste Assoziation in diesem Zusammenhang waren aufgehängte und feil gebotene Stoffe, Teppiche und Gegenstände eines orientalischen Bazars. Andererseits ist der Gedanken einer Markthalle naheliegend. Diese sollte aber auf keinen Fall den Charakter einer Industriehalle besitzen, sondern im Kontext mit Bazar stehen und somit eine gewisse Offenheit, eine Durchlässigkeit, aber doch auch Intimität vermitteln.
Daraus entstand die Idee des Einhüllens mit Stoffbahnen. Umgesetzt als rechteckige, bunte Segeltücher, die sich mittels einer filigranen Stahlkonstruktion über die Dächer der bestehenden Marktgebäude spannen. Die Segel können bei Bedarf eingeholt werden und hängen dann tuchartig herunter.
Das Stahlrohr-Fachwerk mit dreieckigem Querschnitt spannt sich stützenfrei, quer über den Naschmarkt. Die Anordnung der Segel generiert sich aus den bestehenden Wegen, den Querungen und den Anbindungen des Marktgebietes an sein Umfeld. Daraus entwickelt sich in der Draufsicht quasi ein Diagramm, das den Besucherstrom wiedergibt. Die Seitenflächen werden im Bereich dahinterliegender Cafés und Freiräume mit Segeltüchern geschlossen um intime Ruhezonen für Gastgärten und Freiflächen der Geschäfte im hektischen Stadtgefüge zu schaffen. Kommen Verkehrs- oder Parkflächen dahinter zu liegen bleiben die Seitenfläche offen. Dadurch entsteht eine sequenzielle Gliederung von belebten und offenen Verkehrsflächen wo Ein- und Ausblicke gestatten werden, sowie ruhige und geschlossene Areale, die von Handel und Gastronomie belebt werden.

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HFM
Haus "Fraggle" Mondsee
claud architekten Architektur Wohnhaus Mondsee
claud architekten Architektur Wohnhaus Mondsee
claud architekten Architektur Wohnhaus Mondsee
claud architekten Architektur Wohnhaus Mondsee
claud architekten Architektur Wohnhaus Mondsee
claud architekten Architektur Wohnhaus Mondsee
claud architekten Architektur Wohnhaus Mondsee
claud architekten Architektur Wohnhaus Mondsee
claud architekten Architektur Wohnhaus Mondsee
claud architekten Architektur Wohnhaus Mondsee
claud architekten Architektur Wohnhaus Mondsee
claud architekten Architektur Wohnhaus Mondsee
claud architekten Architektur Wohnhaus Mondsee
claud architekten Architektur Wohnhaus Mondsee
claud architekten Architektur Wohnhaus Mondsee
claud architekten Architektur Wohnhaus Mondsee

ART:   Realisiert
TYP:   Wohnhaus Neubau
ORT:   Mondsee
FÜR:   Privat
NNF:  138 m²

Im ersten Schritt wurde eine Sonnenstudie für das Grundstück erstellt um die optimale Lage für das Wohnhaus zu ermitteln. Am Fuße der Drachenwand gelegen sind die Sonnenstunden ein kostbares Gut. Der Grundriss setzt sich im Erdgeschoss aus einer großen Wohnküche, einem Essbereich sowie einer Gästedusche, einer Waschküche und einem Abstellraum zusammen. Das Obergeschoss ist um einen zentralen Schrankraum organisiert. Somit ergibt sich eine großzügige und offene Wohnebene und eine kleinteilige, intime Schlafebene.
Aufgrund der fehlenden Sonneneinstrahlung im Winter wurde die Fassade möglichst geschlossen gehalten und weist nur ein großes Schiebeelement Richtung Süden auf. Für die restlichen Fensteröffnungen galt es eine Dimension zu finden, die sowohl maximale Belichtung als auch minimalem Wärmeverlust gewährleistet. Zusätzlich sollten die Fensteröffnungen die wunderschöne Umgebung einfangen und Rahmen. Daher sitzt jedes Fenster auf einer der zugeordneten Funktion entsprechenden Höhe. Es ergeben sich entsprechende horizontalen Panoramabilder mit einem breiten Lichteinfall und gerichtete vertikale Ausblicke die einen möglichst tiefen Lichteinfall gewährleisten.

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EGZ
Einkaufs- und Gewerbezentrum

ART:     Gewerbe
TYP:     Studie
ORT:     Neumarkt am Wallersee
FÜR:     Diplomprüfung HTBLA Salzburg | Überarbeitung Aufnahmeprüfung Akbild Wien

Entlang der Grenzen des Gewerbegebietes spannen sich zwei horizontale aufgeständerte Flügel auf, die um eine vertikale Achse arrangiert sind. Die zwei Flügel beinhalten Handels- und Gewerbefunktionen. Der zentrale Drehpunkt stellen ein Kino und ein Restaurant dar.
Die Kubatur wurde aufgrund der Topographie und der Höhenlage der B1 Wiener Bundestraße aufgeständert, wodurch sich ein überdachter Parkplatz unter dem Gebäude ergibt und sowohl Kosten reduziert wie auch der Flächenverbrauch für das Parken minimiert werden konnten. Das Volumen der beiden Flügel schwebt dadurch möglichst dezent in der Landschaft. Lediglich die Erschließungsrampen und der zentrale Entertainment-Zylinder verankern es im Gelände. Dadurch tritt das Gesamtausmaß des Baukörpers nur Richtung Gewerbegebiet in Erscheinung. Bedingt durch den Höhenverlauf der Pfongauerstraße verschwindet das gesamte Gebäude von Salzburg aus kommend, abgesehen vom Restaurantzylinder, hinter einem Erdwall. Zusätzlich neigen sich die Beiden Flügel leicht nach außen, bzw. öffnen sich hin zur Seite der Erschließung. Um eine möglichst monolithische und ruhende Erscheinung zu erzielen erhalten der Turm mit Kino und dem Restaurant sowie die Erschließungsseite eine Durchgehende, teils vorgehängte Glasfassade. Im Gegensatz dazu stehen die beiden Außenseiten der Flügel mit ihren durchgehenden Leimbinder–Wänden. Diese erfüllen nicht nur die statischen Anforderungen, sondern erbringen auch die notwendigen Dämmwerte.

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WZM
Wohnzimmermöbel

ART:   Entwurf
TYP:   Möbel
ORT:   Wohnen
FÜR:   Privat

 

Die Schrankwand wird aus geometrisch verspielten Elementen interpretiert und von zwei Bücherregalen flankiert. Prinzipiell einheitlich aus Holz, aber different akzentuiert über die Lasur. Die Holzmaserung schimmert dezent durch und offenbart die Materialität.

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RRS 2010
Roland Rainer Stipendium 2010

ART:   Städtebau
TYP:   Stipendienwettbewerb
ORT:   Wien
FÜR:   Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten

Das Zusammenleben einer hohen Dichte an Individuen stellt seit jeher besondere Herausforderungen an das gebaute Umfeld. In Relation zum Anstieg der Dichte an Menschen pro Einheit und der damit verbundenen Reduktion an Raum pro Individuum steigen die qualitative Bedeutung des privaten Rückzugbereiches und die quantitativen Anforderungen an das Gebaute Umfeld.
Die Stadt als komplexes Netz, aus den unterschiedlichsten Parametern, mit einer sozialen Realität dahinter zu verstehen muss der Ansatz an die Zukunft des Urbanen sein. Das Projekt stellt eine Sequenz, von der Stadt, über einen ‚urbanen Stadtrand‘ hinein in die ‚Netzstadt‘, beziehungsweise in den ‚Neuen Wiener Block‘ dar. Weiter ins Dorf und zuletzt in das eigene Haus mit Garten, Licht, Luft und Intimität. Zurück in die Stadt, vorwärts zur Sonne!

Mitarbeit:
Mag. Arch. Jadwiga Pawlik

Beraterteam:
Mag. rer. soc. oec. Felix Hofmann
Mag. Florian Wimmer

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UCD - Buch
Diplomarbeit Überarbeitung

ART:   Städtebau
TYP:   Diplomarbeit Buch
ORT:   Wien
FÜR:   Fachbereich Städtebau technische Universität Wien

„In einer sich ständig verändernden Welt besteht die anhaltende Relevanz der Architektur in ihrem Idealismusanspruch und in ihrer Verantwortung, die Situation des Menschen zu verbessern. Neue Ideen sind das einzige Mittel, um sie zu erzielen. Architektur ist eine humane Kunst, niemals human genug.“ (Zvi Hecker, 2010, S. 80).
Was ist eigentlich Architektur und was kann sie in diesem Zusammenhang machen? Soll sie verantwortungslos werden? Vgl. (Koolhaas, 1994, S. 971)
Würden zehn Architektierende (Meuwissen, 2006) um eine kurze Aussage gebeten, so würden zehn unterschiedliche, teils widersprüchliche Meinungen im Raum stehen. Und genau darin liegt auch das Dilemma verborgen. Alles kann Architektur werden, kann architektonisch analysiert und interpretiert werden. Das ist sowohl Fluch wie Segen gleichermaßen, denn wenn etwas alles Sein kann, dann ist es eigentlich nichts (richtig). Architektur muss als ein Gemenge und ein Zusammenwirken der unterschiedlichsten Disziplinen betrachtet werden und jede Architektin, jeder Architekt steckt die Prioritäten der einzelnen Disziplinen anders ab. Architektur ist alles und irgendwie nichts.
Architektur ist überall und doch nirgendwo. Architektur ist ein Prozess der einem, mehr oder weniger klar definiertem Ziel entgegen strebt. Architektur ist eine Haltung, eine Einstellung und eine Bekenntnis zur analytischen, konzeptionell-strategischen, von Ideologien geprägten Arbeitsweise. Das was wir im Allgemeinen als Architektur verstehen, ist nur das Endprodukt, welches das Ergebnis eines Prozesses darstellt.
Architektur an sich ist nicht sichtbar, nicht greifbar. Wenn ArchitekInnen nur noch schöne Formen produzieren, braucht man sie dann eigentlich noch?

Grafik Bucheinband:
Architecte Coralie Happe

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SLS
Schütte-Lihotzky Projektstipendium

ART:   Städtebau
TYP:   Bewerbung Projektstipendium
ORT:   Wien
FÜR:   Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur

Es geht darum den öffentlichen Raum zurückzuerobern und von der übertriebenen Bedeutung für das Auto zu befreien.
Der Grundgedanke des Projektes ist im situativen Urbanismus und der partizipativen Architektur verankert, wodurch manche Entscheidungsnotwendigkeiten zwar erkannt, aber bewusst offen gehalten werden, um die Dynamik der Möglichkeiten und die daraus entstehenden Potenziale eines derartigen Projekts sicherzustellen.
Der öffentliche Raum ist ein durchaus begrenztes Gut, welches der Allgemeinheit und ihren Bedürfnissen dient. So gesehen sollte dieser Raum jedem zu den gleichen Bedingungen zur Verfügung stehen. Leider dominiert der motorisierte Individualverkehr diesen Raum. In Wien kommen derzeit zirka 380 KFZ auf 1000 EW (VCÖ 2010: Wie Wohnen Mobilität lenkt). Diese 38% beanspruchen aber über 14% der Gesamtfläche von Wien! ... Immerhin fast 60 km². Tendenz steigend. Seit 1990 ist diese Fläche um 1,3 km² an zusätzlichen Parkplätzen, beziehungsweise umgerechnet 181 Fußballfelder, gewachsen. Vgl. (VCÖ-Forschungsinstitut, 2008, S. 38)
Was wird passieren wenn Wien weiterhin wächst? Städtebau ist von sozialen Konzepten und politischen Ideologien geleitet und reproduziert somit ein sozialräumliches Konstrukt als Stadtraum. Daher verstehen sich räumliche Strukturen und Beziehungen als konkrete Manifestationen von sozialen Relationen und Vernetzungen.

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Univ. Lektor
Lehrauftrag
claud architekten Architektur TU WIEN

ART:   Urbanistik
TYP:   Lehrauftrag Univ.Lekt.
ORT:   Wien
FÜR:   Fachbereich Soziologie | Arbeitsbereich Urbanistik

Sommersemester 2012
Leitbilder, Diskurse, Strategien und Instrumente zur innerstädtischen Nachverdichtung
Das Modul greift den aktuellen Diskurs um Wachstumsprognosen der Bevölkerung in Wien auf, ordnet diesen kritisch ein und stellt die darauf aufbauenden Strategien der Stadtentwicklung vor. Seit etwa 1 Jahr werden innerhalb der Stadtverwaltung und der Stadtpolitik verstärkt die Strategien einer innerstädtischen Nachverdichtung im Bestand diskutiert. Im Modul werden die unterschiedlichen Phasen dieses aktuellen Diskurses nachgezeichnet sowie die gegenwärtig bestehenden Instrumente, Verfahren und zugrundliegenden Stadtkonzepte diskutiert. Vor dem Hintergrund der stadtsoziologischen Diagnosen einer „Neuen Urbanität“, einer „Renaissance der Stadt“, dem „demographischen Wandel“ sowie dem „Zuzug von Bevölkerung in innerstädtische Bereiche“ werden Begriffe und Theorien aus Stadtsoziologie und Planung vermittelt und mit Akteuren aus Politik und Verwaltung diskutiert wie z.B. „Dichte“, „Heterogenität“, „das Leitbild der „Perforierten Stadt“ und der „Stärkung der Stadtkerne“, „Transformationen der urbanen Lebensweisen“ und „die nachhaltige Stadt“.

Wintersemester 2013
Das Bachelorseminar „Urbanistik“ (SS 2013) wurde von Georg Irsa, Thomas Hahn, René Kreichauf und Oliver Frey geleitet. Dabei wird eine integrative Stadtforschung in dem breiten Feld zwischen gesellschaftlicher Strukturierung, ihrer räumlichen bzw. örtlichen Ausprägung und einer planerischen sowie städtebaulichen und architektonischen Gestaltung weiterentwickelt. Rahmenthema des Bachelorseminars sind die Herausforderungen städtischer Transformationsprozesse vor dem Hintergrund der Nachverdichtung einer wachsenden Stadt. Es geht um die Analyse und Diskussion stadtplanerischer Entwicklungsstrategien und Leitbildern sowie den sozialwissenschaftlichen Stadtverständnissen und daraus abgeleiteten Entwicklungszielen.

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