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Dislokiertes Afrika

ART:   Analyse
TYP:   Studie
ORT:   Afrika
FÜR:   Studienprojekt an der Akademie der bildenden Künste Wien

Es entsteht heute eine ganze Welt von seltsamen Übergangslösungen, eine Welt von saisonal oder vorübergehend bewohnten Orten, manchmal überfüllt, manchmal gespenstisch leer. Diese Orte werden im Alltag oft übersehen, aber sie prägen unsere Lebensweise bereits entscheidend. Angesichts regelmäßig wiederkehrender Umweltkatastrophen wie Dürren, Unwetter, Überflutungen und daraus entstehender Konflikte wird die Immigration Richtung Europa nicht abreißen sondern eher zunehmen. Experten sehen die Konflikte der Zukunft ausgehend vom Zugang zu Trinkwasser.
Die Antwort der Europäischen Union ist jedoch sich einzumauern, die Grenzen dicht zu machen und mehr Geld in die Überwachung und Kontrolle zu investieren. Der aktuelle Klimareport der UN stellt ganz klar fest, dass die vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen und Staaten die Ärmsten sein werden. Allein in Afrika werden Dürren und Hungersnöte, verursacht durch Wassermangel, bis 2020 voraussichtlich 250 Millionen Menschen betreffen. Die Schätzungen für die „Dritten Welt Länder“ gehen von bis zu 3.2 Milliarden Menschen aus, die von Wasserknappheit betroffen sein werden.